Landingpage für Coaches: Was drauf muss und was weg kann
Eine Landingpage hat genau eine Aufgabe. Welche Abschnitte dafür nötig sind und was nur ablenkt.
Eine Landingpage ist keine Website. Sie hat eine Aufgabe: Wer über eine Anzeige kommt, soll einen Termin buchen. Alles, was davon ablenkt, fliegt raus. Kein Menü, kein Link zum Podcast, kein Instagram-Feed.
So baue ich die Seiten für unsere Kunden auf, von oben nach unten.
Oben: Für wen und mit welchem Ergebnis
Der erste Satz muss sagen, für wen die Seite ist und was dabei rauskommt. „Ihr Partner für nachhaltigen Erfolg“ sagt nichts. Besser ist etwas, das sich nur auf dich beziehen kann. Darunter ein Satz, wie du das erreichst, und ein Button. Das Ganze muss auf dem Handy ohne Scrollen sichtbar sein, weil fast alle Besucher aus Social Ads mobil kommen.
Und: Die Seite sollte dieselben Worte benutzen wie die Anzeige. Wer auf „Mehr Erstgespräche für Berater“ klickt und dann eine andere Überschrift liest, ist schnell wieder weg.
Ein Button, mehrmals
Ein Ziel, ein Button. Bei uns steht drauf, was passiert, also „Strategie-Call buchen“, nicht „Absenden“ oder „Mehr erfahren“. Der Button taucht nach jedem größeren Abschnitt wieder auf. Wer überzeugt ist, soll nicht suchen müssen.
Das Problem so beschreiben, dass es sich ertappt anfühlt
Bevor jemand deine Lösung will, muss er merken, dass du seine Lage kennst. Schreib auf, was deine Kunden im Erstgespräch erzählen, möglichst in ihren Worten. Das ist meistens besser als alles, was man sich am Schreibtisch ausdenkt.
Wie die Zusammenarbeit abläuft
Drei bis fünf Schritte, vom ersten Gespräch bis zum Ergebnis. Menschen buchen eher, wenn sie wissen, was danach passiert. Bei uns ist das zum Beispiel: Kickoff innerhalb von fünf Werktagen, erster Entwurf des Funnels innerhalb von 14 Werktagen danach.
Echte Stimmen
Bewertungen und Kundenstimmen mit Namen und Foto. Am besten Videos. Eine anonyme Zeile wie „Super Zusammenarbeit! M.K.“ glaubt niemand. Eine Stimme gehört schon in den oberen Bereich, die ausführlichen weiter unten.
Fragen, die vor dem Buchen kommen
Was kostet das? Wie viel Zeit brauche ich? Klappt das in meiner Branche? Beantworte diese Fragen ehrlich auf der Seite. Wenn du den Preis nicht nennen willst, sag wenigstens, wann und wie er besprochen wird.
Ein kurzes Formular
Frag nur, was du für das Gespräch wirklich brauchst. Zwei, drei Fragen, verteilt auf mehrere Schritte, fühlen sich leichter an als ein langes Formular auf einmal.
Wenn du deine Seite mal mit einem zweiten Blick durchgehen willst, buch dir einen Strategie-Call.