Warum ich für Coaches keine Google Ads mache
Google Ads klingen logisch: Leute suchen, du erscheinst. Für viele Coaching-Angebote passt das trotzdem nicht. Hier ist der Grund.
Ich werde oft gefragt, ob wir auch Google Ads machen. Die Antwort ist nein. Nicht weil Google Ads schlecht wären, sondern weil sie für die meisten meiner Kunden das falsche Werkzeug sind.
Suchanzeigen brauchen Leute, die suchen
Google Ads funktionieren, wenn jemand ein Problem hat, es benennen kann und genau danach sucht. Steuerberater, Notdienst, Zahnarzt. Bei Coaching ist das anders. Kaum jemand gibt „Coach, der mir hilft, über Anzeigen planbar Kunden zu gewinnen“ bei Google ein. Viele wissen gar nicht, dass es so etwas gibt, bis sie es sehen.
Prüf das selbst im Keyword-Planer. Wenn für deine Leistung kaum Suchvolumen da ist, kannst du bieten, so viel du willst. Es gibt einfach zu wenige Menschen, denen du die Anzeige zeigen kannst.
Die Suchen, die es gibt, sind teuer
Begriffe wie „Business Coach“ sind umkämpft. Dazu kommen viele Suchen, die nach Kunde aussehen, aber keine sind: „Coach Ausbildung“, „Coach Gehalt“, „kostenloses Coaching“. Die musst du alle ausschließen, und ein Teil rutscht trotzdem durch.
Was wir stattdessen machen
Wir arbeiten mit Meta, also Facebook und Instagram, mit TikTok und mit LinkedIn. Dort zeigst du dein Angebot Menschen, die noch nicht suchen, aber das Problem haben. Das passt besser zu Coaching, weil du erst erklären musst, warum dein Weg funktioniert. Ein Video von dir leistet dabei mehr als drei Zeilen Anzeigentext auf Google.
Wann Google Ads trotzdem Sinn ergeben
Wenn Leute nach deinem Namen suchen, zum Beispiel weil du auf Social Media schon bekannt bist. Oder wenn deine Leistung einen klaren Suchbegriff hat und regional gefragt ist. Dann kann eine kleine Suchkampagne eine gute Ergänzung sein. Als Einstieg für ein typisches Coaching-Angebot würde ich das Geld aber woanders hinstecken.
Unsicher, was für dich passt? Im Strategie-Call klären wir das in einer halben Stunde.